D - Passau (Bayern) - Rathausturm

D - Passau (Bayern) - Rathausturm

Glockenspiel Rathausturm Der Rathausturm ist der 38 Meter hohe neugotische Turm des Alten Rathauses in Passau. Er wurde von 1889 bis 1892 von Heinrich Freiherr von Schmidt als Ersatz für den 1811 abgerissenen Vorgängerturm erbaut. Glockenspiel Eine erste Glocke im Passauer Rathausturm rief ab 1368 den Magistrat zu seinen Beratungen. Sie wurde jedoch im Zweiten Weltkrieg abgenommen und zu Rüstungszwecken eingeschmolzen. Damit erfuhr sie das gleiche Schicksal wie zwei andere Glocken, die erst seit 1891 im Turm hingen und bereits während des Ersten Weltkrieges beschlagnahmt worden waren. In den 1950ern versuchte der damalige Stadtheimatpfleger Hans Karl Moritz über eine Spendenaktion wieder Glocken für den nunmehr stummen Rathausturm zu beschaffen. Dies misslang jedoch genauso wie zahlreiche andere entsprechende Versuche. Erst Mitte der 1980er kam die Idee auf, im Turm ein Glockenspiel zu errichten. Ab 1991 hingen 23 Glocken im Turm, die vier mal am Tag voll automatisch erklangen. Damit befindet sich im Rathausturm das größte Glockspiel Bayerns. Es umfasste 88 Melodien, darunter unter anderem fünf Kompositionen von Georg Muffat und Benedikt Anton Aufschnaiter. Auf Initiative von Richard Schaffner ist es seit Weihnachten 2007 möglich, die Glocken des Rathausturm über eine neue High-Tech-Funkverbindung per Keyboard-Tastatur vom Rathausplatz aus erklingen lassen kann. Es gab zwar bereits vorher einen Keyboard-Anschluss, dieser befand sich jedoch allerdings weit oben im zugigen und schwer zugägnlichen Glockenturm. Die Funkverbindung schafft nun Abhilfe und ermöglicht eine problemlose Live-Bedienung der 40 Glocken. Auf einer einfach gestalteten Bedienfläche können 100 eingespeicherte Lieder ausgewählt werden - übrigens nicht etwa nur Landeshymnen, sondern zum Beispiel auch Stücke von Passauer Komponisten, Volkslieder, Weihnachtslieder und Kinderlieder wie „Hänschen klein" oder „Fuchs, du hast die Gans gestohlen". Der Glockenturm ist damit Bayerns größtes Live-Instrument. (Quelle: http://regiowiki.pnp.de/index.php/Rathausturm_%28Passau%29)

Das osmanische Reich & Europa

Das osmanische Reich & Europa

Das Osmanische Reich (osmanisch دولت علیه, İA Devlet-i ʿAlīye, „der erhabene Staat“ und ab 1876 amtlich دولت عثمانيه / Devlet-i ʿOs̲mānīye / ‚der osmanische Staat‘, türkisch Osmanlı İmparatorluğu), war das Reich der Dynastie der Osmanen von ca. 1299 bis 1922. In Westeuropa wurde das Land ab dem 12. Jahrhundert auch als „Turchia“ („Türkei“ oder Türkisches Reich) bezeichnet.[5] Die im deutschsprachigen Raum veraltete,[6] in der englisch-[7] und französischsprachigen Literatur[8] noch anzutreffende Bezeichnung Ottomanisches Reich leitet sich von Varianten der arabischen Namensform Uthman des Dynastiebegründers Osman I. her. Es entstand Anfang des 14. Jahrhunderts als regionaler Herrschaftsbereich (Beylik) im nordwestlichen Kleinasien im Grenzgebiet des byzantinischen Reichs unter einem Anführer mutmaßlich nomadischer Herkunft. Dieser löste sich aus der Abhängigkeit vom Sultanat der Rum-Seldschuken, welches nach 1243 unter die Vorherrschaft des mongolischen Ilchanats geraten war und seine Macht eingebüßt hatte. Hauptstadt war ab 1326 Bursa, ab 1368 Adrianopel, schließlich seit 1453 Konstantinopel (osmanisch Kostantiniyye; seit 1876 offiziell Istanbul genannt). Zur Zeit seiner größten Ausdehnung im 17. Jahrhundert erstreckte es sich von seinen Kernlanden Kleinasien und Rumelien nordwärts bis in das Gebiet um das Schwarze und das Asowsche Meer, westwärts bis weit nach Südosteuropa hinein. Jahrhundertelang beanspruchte das Osmanische Reich politisch, militärisch und wirtschaftlich eine europäische Großmachtrolle neben dem Heiligen Römischen Reich, Frankreich und England. Im Mittelmeer kämpfte das Reich mit den italienischen Republiken Venedig und Genua, dem Kirchenstaat und dem Malteserorden um die wirtschaftliche und politische Vormachtstellung. Ab dem 18. bis ins späte 19. Jahrhundert hinein rang es mit dem russischen Zarenreich um die Herrschaft über die Schwarzmeerregion. Im Indischen Ozean forderte das Reich Portugal im Kampf um den Vorrang im Fernhandel mit Indien und Indonesien heraus. Durch die ununterbrochen intensiven politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen ist die Geschichte des Osmanischen Reichs mit derjenigen Westeuropas eng verbunden. Im Nahen Osten beherrschten die Osmanen mit Syrien, dem Gebiet des heutigen Irak und dem Hedschas (mit den heiligen Städten Mekka und Medina) die historischen Kernlande des Islam, in Nordafrika unterstand das Gebiet von Nubien über Oberägypten westwärts bis zum mittleren Atlasgebirge der osmanischen Herrschaft. In der islamischen Welt stellte das Osmanische Reich nach dem Umayyaden- und Abbasidenreich die dritte und letzte sunnitische Großmacht dar. Nachdem in Persien die Dynastie der Safawiden die Schia als Staatsreligion durchgesetzt hatte, setzten beide Reiche den alten innerislamischen Konflikt zwischen beiden islamischen Bekenntnissen in drei großen Kriegen fort. Im Laufe des 18. und vor allem im 19. Jahrhundert erlitt das Reich in Auseinandersetzungen mit den europäischen Mächten sowie durch nationale Unabhängigkeitsbestrebungen in seinen rumelischen Kernlanden erhebliche Gebietsverluste. Sein Territorium verkleinerte sich auf das europäische Thrakien sowie auf Kleinasien. Die Niederlage der Habsburger- und Hohenzollernmonarchie, mit denen sich das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg verbündet hatte, führte – zeitgleich mit dem Ende des Russischen Kaiserreichs – innerhalb weniger Jahre zum fast gleichzeitigen Ende vier großer Monarchien, die die Geschichte Europas über Jahrhunderte hinweg geprägt hatten. Im Türkischen Befreiungskrieg setzte sich eine Nationalregierung unter Mustafa Kemal Pascha durch; 1923 wurde als Nachfolgestaat die Republik Türkei gegründet.

Burgruine Wildenberg

Burgruine Wildenberg

Burg Wildenberg, auch Wildenburg genannt, ist eine stauferzeitliche Burgruine im Odenwald und gehört zur Ortschaft Preunschen, Ortsteil von Kirchzell, im unterfränkischen Landkreis Miltenberg in Bayern. /// Geschichte /// Die Herren von Dürn, verdiente Gefolgsleute der Stauferkaiser und Schutzvögte des Klosters Amorbach, gelten als Erbauer der Burg, deren Entstehung auf zwischen 1180 bis um 1200 datiert wird. Nach der Amorbacher Klosterchronik begann aber erst sein Enkel Konrad I. von Dürn (gestorben 1258) um 1216 mit dem Bau. Wahrscheinlich ist damit aber wohl nur der Bau des Torturmes gemeint. In den Jahren 1271 und 1272 wurde die Burg nach finanziellen Schwierigkeiten der Dürner teilweise an das Erzstift Mainz verkauft und später zum Amtssitz der Mainzer Verwaltung, nachdem die Herrschaft Walldürn 1292 von Mainz komplett erworben wurde. Die Verwaltung erfolgte zunächst durch Offiziate, später durch Vogt oder Burggraf. 1291 war ein Heinrich Offiziat, um 1320 war es Konrad Rüdt von Collenberg. Im Jahr 1337 sühnte sich Erzbischof Heinrich mit seinem Domkapitel aus und überantwortete für kurze Zeit den Domherren auch Burg Wildenberg. 1350 wurde das Amt der Burg an Eberhard von Rosenberg verpfändet, 1354 löste Konrad Rüdt von Collenberg das Pfand wieder aus. Durch eine Aufstockung seiner Anleihen an das Erzstift Mainz erhielt Konrad auch die Ämter Walldürn und Buchen. 1356 soll ein Erdbeben die Burg stark beschädigt haben. Erzbischof Gerlach verpfändete im Januar desselben Jahres, ohne Zustimmung seines Domkapitels, dem Engelhard von Hirschhorn die Burg Wildenburg, die Stadt Amorbach und eine Gülte in Miltenberg. Ein Jahr später leiht er sich bei seinem Wildenburger Burggrafen Konrad Rüdt von Collenberg Geld.[1] Ab 1368 waren Wiprecht von Dürn, Eberhardt Rüdt von Bödigheim, Fritz von Dürn und Eberhard von Fechenbach Mainzer Burgmänner. In der Folgezeit bis ins 15. Jahrhundert sind zumeist Vertreter dieser Familien als Amtmänner erwähnt. In den Jahren 1400 bis 1511 wurde die Burg spätmittelalterlich ausgebaut. Der Westturm und die Sperrmauer durch den Burghof entstanden, die Kapelle wurde erneuert. Die Burg war noch bis 1525 Sitz eines mainzischen Amtmannes des Amtes Amorbach. Im Bauernkrieg waren es Bauern aus dem „Hellen Haufen" des Ritters Götz von Berlichingen, die die Burg Wildenberg am 4. Mai 1525 niederbrannten. Seitdem ist sie eine Ruine. 1803 kam sie durch die Säkularisation kurzzeitig an das Fürstentum Leiningen. 1806 wurde das Fürstentum Leiningen durch das Großherzogtum Baden mediatisiert. Schon 1810 wurde die Burg mit dem Gebiet um Amorbach Teil des Großherzogtums Hessen-Darmstadt und 1816 durch Gebietstausch an das Königreich Bayern. Heute ist die Burgruine ein beliebtes Wanderziel und wird gelegentlich für kulturelle Veranstaltungen genutzt. /// Beschreibung /// Im Wesentlichen hat sich die annähernd rechteckige ca. 80 meter lange stauferzeitliche, später kaum mehr veränderte Kernburg erhalten. Gegen die Bergseite stellt sich ein diagonal gesetzter Bergfried. An der Südseite steht ein Torturm mit Stufenportal und Kapelle mit Apsiserker im Obergeschoss. Der geräumige Palas ist an die Talseite angelehnt. Von hohem künstlerischem Wert sind die Fensterarkaden im Obergeschoss, die vergleichbar sind mit denen der Kaiserpfalz Gelnhausen und Burg Girbaden im Elsass. Als nachstaufische Ergänzung ist eine Trennmauer in der Mitte des Burghofes zu bemerken. Darüber hinaus gab es kaum mehr eine bauliche Veränderung, weswegen Wildenberg trotz des ruinösen Zustandes als eine der besterhaltenen stauferzeitlichen Burgen in Süddeutschland angesehen werden darf. Die Burg ist reich an verschiedensten Steinmetzzeichen (mind. 50 verschiedene sind nachgewiesen), von denen sich einige auch auf anderen Burgen der Rhein-Main-Neckar Region, z.B. Burg Stolzeneck am Neckar (und auch in der Kaiserpfalz Gelnhausen), wiederfinden. Der Burg vorgelagert auf dem Beginn des Spornrückens südwestlich Richtung Preunschen und etliche Höhenmeter über der Burg befindet sich die Fels(en)burg, eine in eine natürliche freiliegende Felsenformation[2] eingearbeitete Höhle mit rechteckigem steinernen Eingangsportal. Der Fels wurde bearbeitet und Felsplatten so angeordnet, dass eine ebene Plattform oberhalb entstand[3]. Das dies als eine Art Vorburg zum Schutz der Spornseite angelegt war, kann angenommen werden, ist aber nicht bewiesen. Teile der Burg fanden im 19. Jahrhundert Verwendung beim Errichten der künstlichen Ruinen des Eulbacher Parks. ------------------- Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Wildenberg_(Kirchzell)

Adolf III. von der Mark

Adolf III. von der Mark

Adolf III. von der Mark Adolf von der Mark war von 1357 bis 1363 Bischof im Bistum Münster, von 1363 bis 1364 Elekt des Erzbistums Köln, ab 1368 Graf von Kleve und ab 1391 Regent der Grafschaft Mark.Nach klevischer Zählung ist er als Adolf I.Graf von Kleve, nach kurkölnischer Zählung als Erzbischof Adolf II.von Köln und als Bischof von Münster als Adolf I. ------------Bild-Copyright-Informationen-------- Urheber Info: Ipankonin Lizenz Link: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 (CC-BY-SA-3.0) Urheber: Ipankonin (//commons.wikimedia.org/wiki/User:Ipankonin) Ipankonin (//commons.wikimedia.org/wiki/User:Ipankonin) ✪Video ist an blinde Nutzer gerichtet ✪Text verfügbar unter der Lizens CC-BY-SA ✪Bild Quelle im Video

Älvsjö Tak flyger över Järfälla

Älvsjö Tak flyger över Järfälla

Takläggare från Älvsjö Tak flyger över utförda och pågående objekt i Järfälla.

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